

Lala Salama CO₂ Decaf
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Herkunft
Lala Salama – Swahili für „schlaf gut" – ist mehr als ein Decaf. Er trägt die Geschichte von Hester und Dawit Syoum in sich: eine niederländisch-äthiopische Kaffeebauernfamilie, die Dawits Großvaternfarm im Herzen Äthiopiens übernommen und neu zum Leben erweckt hat. Als Dawits Großvater Syoum verstarb, war es seine Großmutter, die eine klare Vision hatte: Die Farm sollte ein sicherer Ort für die Nachbarschaft bleiben – ein Platz zum Lernen, zur Zusammenarbeit und zum Aufbau einer gemeinsamen Zukunft durch Kaffee. Das Land war geschwächt. Wirtschaftlicher Druck hatte viele Kleinbauern in die Enge getrieben, die Kaffeepflanzen und der Boden litten darunter. Hester und Dawit krempelten die Ärmel hoch: Alte Pflanzen und Eukalyptus wurden entfernt, neue Kaffeepflanzen gesetzt, der Boden regeneriert. Aus zwei Hektar wurden zwanzig. Heute ist die Farm nicht nur ein Produktionsort, sondern auch eine Modellfarm und ein Lernort für andere Bauern der Region. Zurück in Deutschland wurde der Kaffee schonend mit dem CO₂-Decaf-Verfahren entkoffeiniert – einem der natürlichsten und präzisesten Verfahren, das die Aromastoffe und den ursprünglichen Charakter des Kaffees vollständig erhält. Das Ergebnis: ein Kaffee, den man bedenkenlos am Abend trinken kann – und trotzdem nicht auf Tiefe, Frucht und Finesse verzichten muss.
Aromen
Der Lala Salama öffnet sich mit einer hellen, lebendigen Fruchtigkeit – frisch und einladend, wie man es von einem gut gewaschenen äthiopischen Kaffee erwartet. Sie trägt den ersten Schluck und gibt der Tasse sofort Energie und Leichtigkeit. Eingebettet in die Frucht liegt eine zarte Blumigkeit, die dem Kaffee eine elegante, fast schwebende Note verleiht. Diese florale Qualität ist typisch für die Heirloom-Varietäten aus Sidamo – fein, aber deutlich spürbar, und ein Zeichen für die außergewöhnliche Herkunft dieses Kaffees. Mit sinkender Temperatur tritt der teeartige Charakter in den Vordergrund. Die Tasse wird seidiger, transparenter – eine Leichtigkeit, die ihn zum idealen Begleiter für lange Morgen oder ruhige Abende macht. Gerade als Filterkaffee entfaltet er hier seine ganze Stärke. Der Abgang ist lang und sanft, geprägt von einem runden Kakao-Ton, der die Tasse harmonisch abschließt, ohne ihre Helligkeit zu brechen. Ein Kaffee, der zeigt, dass entkoffeiniert und komplex kein Widerspruch ist – am besten als Pour-over oder Chemex, bei leicht abgekühlter Temperatur.
Sensorische Analyse
Bei der Bewertung der einzelnen Attribute (ausgeschlossen „Impression“) geht es ausschließlich um die Intensität der Wahrnehmungen und nicht um die Qualität des Kaffees. Das bedeutet, dass die einzelnen Eigenschaften wie Säure, Süße, Nachgeschmack, Flavour oder Aroma auf einer Skala bewertet werden, um festzuhalten, wie stark oder ausgeprägt diese Merkmale im Kaffee wahrgenommen werden.














